EU plant niedrigere Stromsteuern

17. April 2026, Brüssel

Die EU will Medien zufolge die Stromsteuern senken und den Ausbau erneuerbarer Technologien beschleunigen. Damit sollen Verbraucher vor den deutlich gestiegenen Öl- und Erdgaspreisen infolge des Irankriegs geschützt werden, zitierte Bloomberg am Dienstag aus einem Entwurf der EU-Kommission. Demnach soll Strom geringer besteuert werden als fossile Brennstoffe. (Reuters)

Der Standard

Günstiger Strom wird relevanter Standortfaktor

17. April 2026

Infrastruktur. Auch in Logistikimmobilien steigt der Strombedarf. Die Versorgung mit erneuerbarer Energie gewinnt an Bedeutung. Das Anforderungsprofil an Logistikimmobilien ist umfangreich: Grundstück, Lage und Erreichbarkeit müssen passen, technische Infrastruktur, Ausstattung und der Bereich der Nachhaltigkeit auch, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften sowieso. Seit einigen Jahren gewinnen zwei weitere Aspekte an Bedeutung, nämlich die Energieversorgung sowie deren […]

Die Presse

Neue Stromtarife mit Chancen und Lücken

17. April 2026

Interview. Wie die NEUE berichtete und die Illwerke vkw ihre Kunden verständigte, gibt es neue Stromtarife. Es gäbe noch Potenzial, meinte ein Energieexperte. Josef Neubauer von den Illwerken vkw gibt Antworten zu neuen Tarifen und künftigen Modellen. Wie Martin Reis vom Energieinstitut in der NEUE feststellte, war zwar die Abschaffung des nicht mehr zum heutigen […]

Neue Vorarlberger Tageszeitung

IWF warnt Europa vor zu breiten Energiehilfen

17. April 2026, Washington
Kammer empfiehlt Pauschalzahlungen gezielt an die ärmsten Haushalte
 - Washington, APA/AFP

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt die EU-Länder vor übermäßigen Staatshilfen als Reaktion auf die stark gestiegenen Energiepreise. Breite Entlastungen verfälschten das Preissignal, das eigentlich zur Senkung des Verbrauchs führen sollte, sagte der Direktor der IWF-Europa-Abteilung, Alfred Kammer, der Nachrichtenagentur Reuters. "Viele der diskutierten Maßnahmen schwächen dieses Signal ab", erklärte er.

APA/Reuters

Hohe Strompreise – Wifo schlägt Strommarktreform vor

17. April 2026, Wien
Wifo für teilweise Entkoppelung von CO2- und Strompreisen
 - Ebreichsdorf, APA/THEMENBILD

Laut Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo sind hohe Strompreise auch das Ergebnis des steigenden CO2-Preises. Denn obwohl erneuerbare Energien kaum laufende Kosten verursachen, würden die Kosten für CO2-Zertifikate fossiler Kraftwerke den einheitlichen Großhandelspreis in die Höhe treiben. Dabei sei der CO2-Preis klimapolitisch grundsätzlich sinnvoll, das Forschungsinstitut schlägt daher eine teilweise Entkoppelung von CO2- und Strompreisen vor.

APA

Top Artikel der Woche

Land Steiermark weist 18 neue Windkraft-Zonen aus

13. April 2026, Graz

Die steirische FPÖ-ÖVP-Landesregierung hat am Montag den Entwurf für das sogenannte Sachprogramm Windenergie 2026 vorgelegt. Die Novelle baut auf das Sachprogramm aus dem Jahr 2019 auf und weist 18 neue Zonen aus - darunter neun komplett neue Vorrangzonen, fünf neue Eignungszonen und vier Erweiterungen bestehender Zonen. In ihnen sollen von Projektwerbern bis 2030 Windräder mit einer Leistung von zumindest 400 Megawatt (MW) gebaut werden.

APA

Oberösterreich bleibt bei der Windkraft eine Entschleunigungszone

13. April 2026, Linz

Sind Luchse, Elche, Tschechen und die VP-FP-Koalition natürliche Windrad-Gegner? Energielandesrat Markus Achleitner (VP) war am Donnerstag auf „Energiewendetour“ im Mühlviertel und verwies auf den „oberösterreichischen Weg: konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz“. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn etwa zur selben Zeit wurde bekannt, dass das Land bei der Festlegung der Beschleunigungszonen […]

Oberösterreichische Nachrichten

Kärntner Industrielle bekräftigen Ruf nach 380-kV-Leitung

13. April 2026, Klagenfurt

Sieben hochrangige Vertreter von Industrieunternehmen in Kärnten haben am Montag ihren Ruf nach einer Umsetzung der geplanten 380-kV-Leitung in Kärnten bekräftigt. Das Projekt sei nicht nur angesichts des erhöhten Energiebedarfs wichtig - die neue Leitung würde auch Schwankungen im Stromnetz vorbeugen. Denn gerade in der Hightech-Industrie würden dadurch jährlich Schäden in Millionenhöhe entstehen, hieß es bei einer Pressekonferenz der Industriellenvereinigung (IV).

APA

Tiwag ortet ungerechtfertigte Kritik

13. April 2026, Innsbruck

Nach Vorwürfen des WWF: Tiwag sieht bei Kaunertal-Projekt gründliche Prüfung gegeben. Es gebe weder Lücken noch Mängel bei den vorgelegten Ausbauplänen für das Kraftwerk, kontert der Landesenergieversorger nach jüngster Kritik des WWF. Die Umweltorganisation sah solche zuletzt wegen insgesamt 23 Nachforderungen durch mehrere Prüfungsgutachter im Rahmen des Verfahrens zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) von September 2025 bis […]

Tiroler Tageszeitung

Großbrand russischer Ölanlagen nach Drohnenangriff

17. April 2026, Krasnodar/Moskau
Ölanlagen am Schwarzmeerhafen Tuapse
 - Tuapse, APA/AFP

Der ukrainische Drohnenangriff auf den russischen Schwarzmeerhafen Tuapse hat einen Großbrand der dortigen Ölanlagen verursacht. Rettungskräfte der Region Krasnodar berichteten Donnerstagnachmittag, dass Löscharbeiten im Gang seien, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS meldete. Bis zum Abend fehlte die sonst übliche Meldung, dass der Brand eingedämmt oder gelöscht sei. Fotos in sozialen Netzwerken zeigten eine kilometerhohe schwarze Rauchsäule über dem Hafen.

APA/dpa

E-Auto als Stromspeicher

17. April 2026

Elektrofahrzeuge können als Strompuffer den Ausgleich zwischen erneuerbarer Stromproduktion und dem Energieverbrauch im Haushalt schaffen. Elektroautos gelten als Symbol nachhaltigerer, zumindest erdölunabhängiger Mobilität. Doch ihnen wird noch mehr zugetraut: Auch als tragende Komponente der allgemeinen Stromversorgung rücken sie immer stärker in den Fokus. Als „rollende Batterien“ könnten sie Überproduktion aus Photovoltaikanlagen oder anderer erneuerbarer Erzeugung […]

Der Standard

Bremse für die Spritpreisbremse

16. April 2026

Tanken. Die OMV kürzt ihre Margensenkung bei Diesel und beruft sich auf eine Notfallklausel. Anders seien keine „angemessenen Gewinne“ möglich. Die Versorgungslage bei Treibstoffen ist angespannt, aber noch nicht kritisch. Erst am Freitag hat die E-Control ein positives Resümee über die Wirkung der Spritpreisbremse gezogen. Am Dienstag hat die Maßnahme der Regierung, die Treibstoffpreise an […]

Kurier

EU genehmigt deutsche Strompreishilfen über 3,8 Mrd. Euro

16. April 2026, Brüssel/Berlin
Branchen wie Chemie-, Metall- oder Zementindustrie sollen profitieren
 - Bruck a.d

Die Europäische Kommission hat staatliche Beihilfen in Milliardenhöhe genehmigt, um energieintensive Unternehmen in Deutschland bei den Stromkosten zu entlasten. Das Programm mit einem Volumen von 3,8 Mrd. Euro solle den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft unterstützen und die Abwanderung der Industrie verhindern.

APA/Reuters

Energiehandel warnt vor Treibstoffmangel ab Pfingsten

16. April 2026, Wien
Starker Reiseverkehr dürfte Treibstoffnachfrage im Mai klar erhöhen
 - Hainburg, APA

Ähnlich wie Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) bereits am gestrigen Mittwoch hat heute auch der Wirtschaftskammer-Fachverband Energiehandel vor einem möglichen Lieferengpass bei Treibstoffen im Mai gewarnt. "Die Versorgung ist im Moment stabil, aber der große Nachfrageschub steht uns erst bevor. Pfingsten und die Sommerurlaubszeit sind jedes Jahr die Zeit mit dem höchsten Verbrauch", sagte der Fachverbandsobmann Jürgen Roth laut Aussendung.

APA

EU plant Maßnahmen gegen drohenden Kerosinmangel

16. April 2026, EU-weit/Brüssel
Europaweite Erfassung von Raffineriekapazitäten
 - Schwechat, APA

Der Notfallplan der Europäischen Union gegen drohenden Kerosinmangel infolge des Iran-Krieges nimmt Gestalt an. Wie aus einem Reuters vorliegenden Entwurf des für 22. April angekündigten Konzepts hervorgeht, sollen die Raffineriekapazitäten in Europa erfasst werden und deren volle Auslastung sichergestellt werden. Weitere Maßnahmen zur Sicherung der Kerosinversorgung seien in Arbeit, sagten mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

APA/Reuters

Stromnetztarif bis September günstiger

16. April 2026

Energie. „Die Energie zu nutzen, wenn sie produziert wird, macht uns unabhängig und spart Geld“, wirbt Burgenland-Energie-Vorstand Stephan Sharma für den Sommer-Netztarif des Landesenergieversorgers.Wenn Strom aus dem Netz bezogen wird, werden in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in den Monaten April bis September die Netztarife um 20 Prozent günstiger. Damit könnten Kunden zusätzlich […]

Kurier

US-Blockade von iranischen Häfen treibt Preise
 - Sargentes de la Lora, APA/AFP

Ölpreise steigen wieder – Aber klar unter 100 Dollar-Marke

16. April 2026, Wien

Die Ölpreise sind am Donnerstag mit der Blockade von iranischen Häfen durch die US-Marine gestiegen. Nachdem sich die Notierungen zur Wochenmitte stabilisiert hatten, legten sie wieder deutlich zu. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Juni kostete 96,61 Dollar und damit fast zwei Prozent mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai stieg um 1,15 Prozent auf 92,34 Dollar.

APA/dpa-AFX

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer
 - Wien, APA

Hattmannsdorfer erwartet Lieferengpass bei Diesel & Kerosin

16. April 2026, Wien

Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) rechnet wegen des Iran-Kriegs mit einem Lieferengpass bei Treibstoffen im Mai, will aber die Versorgungssicherheit notfalls mit staatlichen Reserven sicherstellen. "Die Verwerfungen in den letzten Wochen werden zeitverzögert auch in Europa ankommen", sagte Hattmannsdorfer am Mittwoch vor Journalisten in Neu-Delhi. Konkret würden in Europa wegen geringerer Lieferungen 5 Prozent des Diesels und 15 Prozent Kerosin fehlen, sagte er.

APA

US-Sanktionslockerungen für russisches Öl nicht verlängert

16. April 2026, Washington
US-Finanzminister Scott Bessent
 - Washington, AFP

Die USA werden Ausnahmegenehmigungen für US-Sanktionen auf iranisches und russisches Öl nicht verlängern. Das sagte US-Finanzminister Scott Bessent gegenüber Reportern. Die 30-tägige Ausnahmegenehmigung für Sanktionen gegen iranisches Öl auf See läuft diese Woche aus, eine ähnliche Ausnahmegenehmigung für Sanktionen gegen russisches Öl am Wochenende.

APA/Reuters