Siemens Energy warnt vor Kapazitätskürzungen bei Windkraft

12. Juni 2026, München
Regierungen müssen Projekte freigeben
 - Grobi?a, APA/AFP

Der deutsche Energietechnikkonzern Siemens Energy hat vor möglichen Kapazitätskürzungen bei Windturbinen in Europa gewarnt, sollte der Ausbau der Offshore-Windkraft durch die Regierungen weiter stocken. Dies sei zwar noch keine existenzielle Bedrohung für die Branche, könne aber eine werden, sagte der Chef der Windsparte Siemens Gamesa, Vinod Philip, in Hamburg.

APA/Reuters

Europa und seine Energiezukunft

12. Juni 2026, St. Lambrecht

Ende Mai trafen sich Vertreter aus zehn europäischen Ländern zum REFORMERS-Konsortialtreffen in St. Lambrecht. Rund 50 Personen trafen im Benediktinerstift St. Lambrecht zum internationalen Austausch aufeinander, um das Thema europäische Energiezukunft in den Fokus zu rücken. Als Projektpartner war die Holzwelt Murau in diesem Jahr Gastgeber. Das Treffen markierte die Halbzeit im Projekt, die Partner […]

Kronen Zeitung

„Dann ist es besser, das Gesetz kommt nicht“

11. Juni 2026, Monika

Das geplante Gesetz für den raschen Ausbau erneuerbarer Energie soll durchgeboxt werden. Nicht nur die Grünen verlangen dringend Änderungen. Am Donnerstag wird der Nationalrat über eine ganze Latte an Budgetbegleitgesetzen abstimmen. Auf der Tagesordnung steht auch das sogenannte Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz, kurz EABG, das unter anderem mehr Tempo in die Genehmigung bestimmter Energieprojekte bringen soll. Für den […]

Salzburger Nachrichten

Erdöl- und Erdgasförderung weiter gesunken

11. Juni 2026, Marchfeld

Die Förderung von Erdöl und Erdgas ist auch 2025 im Marchfeld sowie in den angrenzenden Regionen zurückgegangen. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist auch 2025 die Menge an gefördertem Erdöl und Erdgas im Marchfeld, im angrenzenden Weinviertel sowie im Wiener Becken südlich der Donau gesunken. Laut aktuellen Erhebungen der GeoSphere Austria verringerte sich im […]

NÖN Niederösterreichische Nachrichten

Regierung und Grüne einig bei Gesetz zu Erneuerbaren-Ausbau

11. Juni 2026, Wien
"Wir haben hart verhandelt", sagte der Grüne Energiesprecher Hammer
 - Wien, APA

Die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS hat sich nach langem Ringen beim Erneuerbaren-Ausbaubeschleunigungsgesetz (EABG) mit den Grünen geeinigt. Über das Gesetz wird am Donnerstag im Nationalrat abgestimmt, für den Beschluss ist eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Bedingung für die Zustimmung der Grünen waren höhere Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien, die Regierung sei den Grünen hier in den Verhandlungen doch noch entgegengekommen.

APA

DHL will Umsatz bei Erneuerbaren auf 3 Mrd. Euro steigern

11. Juni 2026, Bonn
DHL will neue Lieferketten weltweit ganzheitlich aufbauen
 - Ennery, APA/AFP

Der Logistikriese DHL setzt auf ein weiteres Wachstum der Erneuerbaren Energien und will dort seinen Umsatz ausbauen. "Getrieben durch eine starke Kundennachfrage sieht das Unternehmen das Potenzial, seinen Umsatz im Bereich der Logistik für Neue Energien von rund 600 Millionen Euro im Jahr 2025 auf drei Milliarden Euro bis 2030 zu steigern", teilte der Bonner Konzern mit.

APA/Reuters

EU will Preissprünge beim Tanken und Heizen vermeiden

11. Juni 2026, Brüssel
Reserve für Emissionszertifikate soll länger beibehalten werden
 - Salzburg, APA/THEMENBILD

Um Preissprünge beim Tanken und Heizen für Verbraucher künftig zu vermeiden, will die EU in das Emissionshandelssystem (ETS) eingreifen und damit Klimaschutzregeln anfassen. Konkret einigten sich Unterhändler von EU-Staaten und dem Europaparlament darauf, eine Reserve für Emissionszertifikate länger beizubehalten und bei starken Preissteigerungen mehr daraus auf den Markt bringen zu können. Das teilten beide mit.

APA/dpa-AFX

Tankrabatt-Aus überrascht deutschen Tankstellenverband nicht

11. Juni 2026, Düsseldorf
Mineralölkonzerne laut TIV so viele Gewinne eingefahren wie nie zuvor
 - Spremberg, APA/dpa

Das bevorstehende Ende des sogenannten Tankrabatts kommt für die deutschen Tankstellen nicht überraschend. "Wir haben nichts anderes erwartet", sagte der Sprecher des Tankstellen-Interessenverbandes (TIV), Herbert Rabl, der "Rheinischen Post" am Donnerstag. Die Politik könne nicht dauerhaft einen Teil der Gewinne der Mineralölkonzerne finanzieren. Diese hätten in diesem Jahr "so viele Gewinne eingefahren wie nie zuvor - gerade auf dem deutschen Markt", sagte er.

APA/dpa

Österreicher geben den USA die Schuld an hohen Spritpreisen

10. Juni 2026, Brüssel
Vielen Menschen fällt bei der Zapfsäule US-Präsident Trump ein
 - Hainburg, APA/THEMENBILD

Die Österreicherinnen und Österreicher sehen einen klaren Schuldigen für die hohen Treibstoffpreise: Die USA. Dies zeigt eine Umfrage des European Council on Foreign Relations (ECFR), die am heutigen Mittwoch veröffentlicht wurde. 59 Prozent der Befragten sehen die Schuld bei den USA. 42 Prozent machen den Iran verantwortlich, 22 Prozent die EU und 21 Prozent die Bundesregierung. Letztere wird in der 15-Länder-Umfrage milder beurteilt als andere europäische Regierungen.

APA