Wegen Hitze – Umweltanwalt kritisiert wieder Windprojekt Sandl

25. Juni 2026

Die Hitzewelle treibt die Strompreise besonders am Abend in die Höhe. An der Strombörse EXAA lagen die Preise für Mittwoch bei rund 60 Cent pro Kilowattstunde. Dies sei ein Symptom für fehlende Flexibilität im Stromnetz, erklärte das Hamburger Energieunternehmen 1Komma5Grad. Haushalte mit dynamischem Stromtarif und ohne intelligente Steuerung sollten auf den Verbrauch achten.
Die FP Oberösterreich kritisierte in einer Aussendung, dass sich die Preisspitzen ausgerechnet bei den dynamischen Preisen auf dem Spotmarkt zeigten, „die die Bundesregierung noch vor wenigen Monaten als angebliches Billigstrommodell verkauft hat“. Es brauche eine Abschaffung der CO2-Abgabe, mehr Wasserkraft und moderne Gaskraftwerke.


In Oberösterreich kritisierte Umweltanwalt Martin Donat abermals das UVP-Verfahren zum geplanten Windpark Sandl. Er sei über die „Mangelhaftigkeit der Projektunterlagen und die unterlassene Mangelbehebung“ durch die Behörde verwundert.
Die Projektbetreiber teilen dazu mit: „Die Sachverständigen des Landes Oberösterreich haben die von uns eingereichten Unterlagen auf Vollständigkeit geprüft und für prüffähig anerkannt. Dass es von Seiten des Umweltanwalts zu Einwänden kommt, war angesichts seiner bisherigen grundsätzlichen Ablehnung von Windkraftprojekten erwartbar.“

Oberösterreichische Nachrichten