Expertenrunde. „Die Transformation des Energiesystems ist teuer. Aber Nicht-Handeln und Zuwarten kommen uns noch teurer – in Form von Krisenanfälligkeit, Preisschocks und Einkommensabflüssen“, sagte Wirtschaftsforscher Christian Helmenstein vergangene Woche beim Trendforum der E-Wirtschaft-Interessensvertretung Oesterreichs Energie. Bei der Veranstaltung ging es um Erkenntnisse aus der aktuellen Energiekrise.
Für Verbund-Chef Michael Strugl zeigt sich klar, welchen Preis die Abhängigkeit von fossiler Energie habe. „Der Umbau des Energiesystems ist eine Frage der Handlungsfähigkeit Österreichs.“ Die Voraussetzungen für einen Systemumbau seien in Österreich eigentlich sehr gut, attestiert Benedikt Ennser, Leiter der Sektion Energie im Wirtschaftsministerium. Martina Prechtl-Grundnig vom Erneuerbaren-Dachverband EEÖ geht der Prozess aber zu langsam voran: „Viele Maßnahmen gehen in die richtige Richtung, reichen aber noch nicht aus.“
Kurier




