
Das weltweite Ölangebot dürfte aufgrund des Iran-Krieges stärker sinken als bisher angenommen. Die US-Energieinformationsbehörde (EIA) geht davon aus, dass die Straße von Hormuz bis Ende Mai faktisch geschlossen bleibt. Zudem schätzt die Behörde, dass im April im gesamten Nahen Osten rund 10,5 Millionen Barrel Rohöl pro Tag (bpd) ausgefallen sind. Daher erwartet die EIA für dieses Jahr einen Rückgang des globalen Ölangebots um 2,6 Millionen Barrel pro Tag.
Zuvor war die Behörde von einem Minus von rund 300.000 Barrel pro Tag ausgegangen, zeigt ein aktueller Bericht. Für die Sorte Brent erwartet die EIA im Mai und Juni einen Durchschnittspreis von etwa 106 Dollar (90,31 Euro) pro Barrel. Im vierten Quartal soll der Preis auf durchschnittlich 89 Dollar sinken, sobald sich die Produktion im Nahen Osten zu erholen beginnt.
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