Mit neuen Trafostationen und zusätzlichen Stromkabeln macht Netz NÖ die Infrastruktur fit.
Die Energiewende stellt die Stromnetze zunehmend vor neue Herausforderungen. Der wachsende Einsatz von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und E-Mobilität ist zwar wichtig, erfordert aber zusätzliche Netzkapazitäten. Deshalb setzt die Netz NÖ in Enzersdorf an der Fischa ein umfangreiches Ausbauprojekt um.
Geplant sind der Neubau von vier Transformatorstationen sowie die Modernisierung von zwei bestehenden Anlagen. Zudem werden insgesamt 7.300 Meter Stromkabel verlegt. Für die Maßnahmen investiert die Netz NÖ rund 1,5 Millionen Euro. „Ein leistungsfähiges Stromnetz ist die Grundlage für den Weg in eine erneuerbare Energiezukunft. Mit den Maßnahmen in Enzersdorf an der Fischa schaffen wir die Voraussetzungen, damit auch künftig ausreichend Kapazitäten für neue Anwendungen und erneuerbare Energien zur Verfügung stehen“, betont Netz-NÖ-Regionsleiter Walter Höld. Neben den technischen Verbesserungen werden auch Synergien mit dem Glasfaserausbau genutzt. Dadurch sollen sowohl die Versorgungssicherheit als auch die langfristige Leistungsfähigkeit der Infrastruktur erhöht werden.
NÖN Niederösterreichische Nachrichten



