Windpark Sandl: „Paukenschlag“ der Energie AG

28. September 2026, Linz/Sandl

Der geplante Einstieg der Energie AG beim Windpark Sandl, über den die OÖNachrichten berichteten, hat landespolitische Reaktionen ausgelöst. Neben der Beteiligung von 30 Prozent, über die der Aufsichtsrat nächsten Dienstag entscheiden wird, spielte die geplante Ausschlusszonen-Verordnung des Landes, die auch Sandl treffen könnte, eine Rolle.


„Seit meinem Antritt fordere ich vehement, dass die Energie AG beim Windpark Sandl einsteigt und Verantwortung für den Ausbau der heimischen Energieproduktion übernimmt“, sagte SP-Landesparteichef Martin Winkler, der auch im Energie-AG-Aufsichtsrat ist: „Beharrlichkeit zahlt sich aus.“


„Auf der einen Seite soll in Sandl Windkraft verhindert werden, auf der anderen Seite will erfreulicherweise ausgerechnet unser Landesenergieversorger dort investieren“, so Grünen-Landesrat Stefan Kaineder: Energielandesrat Markus Achleitner (VP) müsse „seine Verbotszonen streichen und die blauen Windkraftketten endlich ablegen“. Von einem „Paukenschlag“ sprach Neos-Landessprecher Felix Eypeltauer: Die Energie AG „konterkariert damit die geplante Ausschlusszonenverordnung.“

Oberösterreichische Nachrichten