Wird die Straße von Hormuz nicht geöffnet, drohen Risiken für die Treibstoffsicherhheit.
Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Internationale Energieagentur (IEA) haben vor einem Treibstoffmangel im Sommer gewarnt. Derzeit würden die „weltweiten Ölvorräte in beispiellosem Tempo abgebaut, um den massiven Ausfall von Lieferungen durch die Straße von Hormuz auszugleichen“, erklärten die Organisationen am Freitag in Washington.
Wenn sich die Öltransporte nicht schnell normalisierten, drohten Risiken für die Treibstoffsicherheit und die gesamte Wirtschaft. Die USA verhandeln mit dem Iran über ein vorläufiges Abkommen, das nach US-Angaben eine Öffnung der Straße von Hormuz ohne Gebühren für die Schifffahrt vorsieht. Die iranische Nachrichtenagentur Fars bestritt das Bestehen einer solchen Klausel. Durch die Meerenge wird für gewöhnlich ein großer Teil des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels abgewickelt. Der Iran blockiert sie seit Ende Februar weitgehend.
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