Strompreisbremse & Co. belasten den Staat bisher mit fast 17 Milliarden Euro

7. Oktober 2026

Teure Zuschüsse

Die Kriege in der Ukraine und jetzt im Iran haben die Energiepreise seit 2022 hochgetrieben. Der Staat versucht dies mit diversen Hilfszahlungen abzufedern, was inzwischen aber extrem teuer ist. Bis Ende 2025 summieren sich die Kosten fürs Budget auf 16,6 Mrd. €, rechnet Jan Kluge, Ökonom bei Agenda Austria. „Das ist Geld, das wir nie hatten, es hat daher die Staatsschulden erhöht. Für die nächste Krise fehlt uns nun die Schlagkraft.“


So kostete die Strompreisbremse alleine im Vorjahr 346 Mio. €, die Speicherung der Gasreserve 100 Millionen. Weitere Brocken waren erhöhter Klimabonus, Energiekostenförderung für Betriebe, Wohnschirm etc. Besonders problematisch und teuer sei, dass die Gelder großteils mit der Gießkanne und nicht nur für sozial Schwächere verteilt wurden, kritisiert Kluge.
Besser wäre z. B., dass Zuschüsse nachher zu versteuern seien. Besserverdiener müssten so viel wieder zurückzahlen.

Kronen Zeitung