Neue Tarife-Verordnung in Begutachtung.
Energie. Am Donnerstag ist die neue Tarife-Verordnung (SN-T-V) in Begutachtung gegangen. Wie der Strom- und Gasregulator E-Control mitteilt, werden darin die neuen Netzentgelte für Stromkunden aufgelistet, die ab Jänner 2027 gelten sollen.
Die Höhe der Stromnetzentgelte wird künftig viel stärker von Leistung und Flexibilität bestimmt. Um den Wechsel vom bisherigen auf das neue System zu vereinfachen, wird es eine Übergangsfrist geben, die von Netzbetreiber zu Netzbetreiber variieren kann. Solange die Leistung noch nicht stärker berücksichtigt wird, sollten Kunden im kommenden Jahr im Schnitt um 3,6 Prozent weniger zahlen. Das entspreche laut E-Control einer Entlastung von 15 Euro pro Jahr. Mit Leistungsmessung seien 5,7 Prozent niedrigere Netzentgelte bzw. 24 Euro weniger pro Jahr zu erwarten.
Wie bei Netzentgelten üblich, hängt die genaue Anpassung vom eigenen Wohnort ab. Die größte Reduktion sollen Kunden in Niederösterreich erhalten (minus 15,9 Prozent im neuen System). In Wien fällt die Reduktion mit 5 Prozent moderater aus. Im Burgenland soll es einen Anstieg um 1,6 Prozent geben. Die Begutachtung der neuen Entgelte läuft bis 20. November.
Im Gasbereich zeichnet sich ein Anstieg der Netzentgelte um 7 Prozent ab.
Kurier




