Juli brachte Rekord bei Windkraft

6. August 2026, Wien

Windaufkommen lag um zehn Prozent über mehrjährigem Schnitt.


Hitze und fehlender Niederschlag haben den Gewässern in Europa im Juli zugesetzt und damit auch die Stromproduktion aus Wasser- und Atomkraft beeinträchtigt. Auch in Österreich erzeugten die Wasserkraftwerke zuletzt deutlich weniger Strom. Bei der Windkraft brachte der Juli dagegen neue Rekorde, wie die IG Windkraft mitteilt. Im Juli konnte in Österreich demnach um 31 Prozent mehr Windstrom erzeugt werden als im Schnitt der vergangenen zwölf Jahre. Das war zum einen auf mittlerweile mehr Anlagen zurückzuführen, aber auch auf ein höheres Windaufkommen. Das sei im heurigen Juli um rund zehn Prozent über dem Schnitt gelegen. Auch von Jänner bis Juli konnte man in Österreich um 18,5 Prozent mehr Strom erzeugen als im Schnitt der vergangenen zwölf Jahre, auch hier habe man mehr Windaufkommen verzeichnet. „Stromkrisen in Rumänien und Ungarn führen uns aktuell drastisch vor Augen, wie wichtig eine auf breiten Füßen aufgestellte, sichere und heimische Energieversorgung ist“, sagte IG-Windkraft-Geschäftsführer Florian Maringer.

SN, APA

Salzburger Nachrichten