Hansesun fordert Stopp der PV-Förderungen

22. Juli 2026, Röthis

Nach 36 Sekunden war der Fördertopf leer. Weniger als 3000 von 28.000 Anträgen erhielten beim 2. Fördercall eine Zusage für eine Photovoltaik-Förderung. Der Vorarlberger Marktführer Hansesun fordert nun ein Ende der aktuellen Förderpraxis. „Weg mit dieser Förderung. Das System funktioniert einfach nicht. Der bürokratische Aufwand bremst die Energiewende. Besser keine Förderung also diese Qual“, sagt Vertriebsleiter Andreas Müller. Er schlägt stattdessen einen reduzierten Steuersatz auf Produkte aus dem Bereich Erneuerbare Energie vor. Denn der knappe Fördertopf führe zum Förderstau. „Wir müssen alle abgelehnten Anträge beim nächsten Mal erneut einbringen. Das bindet Kapazitäten und verursacht unnötige Kosten. Bei der aktuellen Wirtschaftslage in Österreich können wir uns das einfach nicht leisten“, sagt Müller.

Vorarlberg