Die Ölpreise haben am Mittwochvormittag nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der weltweiten Referenzsorte Brent sank um 1,8 Prozent auf 108,98 Dollar. Damit bleibt er aber unverändert auf hohem Niveau.
Investoren warten weiter auf ein Ende der Blockade der Straße von Hormuz, die für den weltweiten Ölhandel immens wichtig ist. Diese ist seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar faktisch blockiert. Öl hat sich deshalb weltweit deutlich verteuert. So kletterte der Brent-Preis seitdem um etwas mehr als die Hälfte nach oben; beim Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sieht es ähnlich aus.
Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Am Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass er vorerst auf einen angeblich geplanten weiteren Angriff auf den Iran verzichtet hatte. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, es liefen „ernsthafte Verhandlungen“ mit Teheran, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Deshalb habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth und andere US-Militärvertreter angewiesen, die bisherigen Pläne auszusetzen und einen Großangriff auf den Iran erst dann zu beginnen, wenn ein „akzeptables Abkommen nicht erreicht wird“.
In der Nacht auf Mittwoch gab es keine nennenswerten Nachrichten rund um den Nahost-Konflikt.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist gefallen. Wie das OPEC-Sekretariat am Mittwoch in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 118,13 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 17 Cent weniger als am Montag. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
APA


