Günstigste Fixpreisangebote bei Gas kosten im Jahr um rund 200 Euro mehr – geringerer Anstieg bei Strom
Die Folgen des Iran-Kriegs erreichen dem Vergleichsportal Durchblicker zufolge Strom- und Gaskunden in Österreich. Neu abgeschlossene Verträge hätten sich seit Februar um mehrere Cent pro Kilowattstunde (kWh) verteuert, teilte das Portal mit. Bei Gas, bei dem die Preise im Großhandel fast 90 Prozent höher sind, fiel der Anstieg deutlicher aus als bei Strom. Das Portal, das mit der Vermittlung von Verträgen Geld verdient, rät zu einem Fixpreistarif. Die Gas-Arbeitspreise sind laut Durchblicker seit Februar um rund 35 Prozent gestiegen. Lag das günstigste Angebot im Februar noch bei 3,85 Cent netto pro kWh, sind es heute bereits 5,20 Cent netto. Auf der Gesamtrechnung, also inklusive des Grundpreises oder Wechselboni, hätte ein Musterhaushalt mit 12.000 kWh Jahresverbrauch Mehrkosten von 17 Prozent. Bei den Stromtarifen stieg der günstigste Arbeitspreis um 15 Prozent von 9,10 Cent im Februar auf 10,50 Cent und die Gesamtrechnung eines Durchschnittshaushalts um acht Prozent. Auch die Regulierungsbehörde E-Control, wo alle Stromanbieter Österreichs ihre aktuellen Tarife melden müssen, empfiehlt jenen, die keine Bindung haben, sich einen günstigen Tarif mit Preisgarantie zu sichern.
SN, APA
Salzburger Nachrichten



