Österreichweit erhöhen sich 2027 die Netzgebühren um 7,2 Prozent.
Die Netzgebühren erhöhen sich 2027 österreichweit um 7,2 Prozent, in Kärnten jedoch um 20,7 Prozent und in NÖ um 19,3 Prozent. Im Burgenland steigen die Netzentgelte um voraussichtlich 14,3 Prozent, gefolgt von Oberösterreich mit 8,9 Prozent. In der Steiermark beträgt das Gebührenplus 2,7 Prozent, in Wien und Vorarlberg je 2 Prozent und in Tirol 1,3 Prozent. Günstiger wird es 2027 nur im Bundesland Salzburg, wo die Netzentgelte um 1,9 Prozent sinken.
Die Netzentgelte sind ein Teil der Gasrechnung und machen grob ein Drittel der Gesamtkosten aus, die anderen beiden Komponenten sind der reine Energiepreis, Steuern und Abgaben. Die von den Netzbetreibern gemeldeten Netzkosten werden von der E-Control überprüft und in Form von Netzentgelten auf die Kunden entsprechend ihres Verbrauchs aufgeteilt – wenn also immer mehr Unternehmen und Haushalte aus Erdgas aussteigen, verteilen sich die Netzkosten auf immer weniger Kunden.
Die Netzentgelte werden jährlich neu festgesetzt, die finale Verordnung in der Regel im Dezember veröffentlicht.
Kleine Zeitung



