
Die Spritpreise haben sich in den vergangenen Tagen weitgehend stabil entwickelt. Am gestrigen Donnerstag lag der Durchschnittspreis für Diesel bei 2,158 Euro je Liter, Super wurde um 1,849 Euro je Liter verkauft. Am Montag dieser Woche wurden für Diesel 2,162 Euro und für Super 1,865 Euro verrechnet. Ein Blick zurück vor zwei Wochen (Montag, 5. Oktober) zeigt etwas mehr Bewegung: 2,138 Euro für Diesel, 1,837 Euro für Superbenzin.
Am 1. Oktober trat die Spritpreisbremse der Bundesregierung in Kraft, die vorläufig bis zum 30. November befristet ist. In den zwei Monaten soll der Spritpreis um 12 Cent je Liter fallen. Am Tag vor der Bremse kostete Diesel 2,252 Euro, bei Superbenzin waren es 1,944 Euro für den Liter, geht aus den Zahlen der E-Control hervor. Am Tag des Inkrafttretens der Spritpreisbremse wurde Diesel um 2,169 Euro und Super um 1,862 Euro verkauft.
Elektro bremst Diesel aus
Die hohen Spritpreise wirken sich auch auf die Autoverkäufe aus. Im September wurden mehr reine Elektroautos neu zugelassen als Diesel und Benziner zusammen. Insgesamt kamen 28.968 Pkw neu auf den Markt, ein Plus von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei Benzinern gab es mit 6.727 Stück einen Rückgang um 12,1 Prozent, bei Diesel waren es mit 1.833 Fahrzeugen um 28,2 Prozent weniger. Reine E-Autos erreichten mit 9.723 Stück ein Plus von 80,6 Prozent.
Wie der VCÖ kürzlich berichtete, hat im September erstmals ein Bundesland bei den E-Auto-Neuzulassungen einen Monatswert von über 40 Prozent erreicht. In Oberösterreich waren 42,2 Prozent der Neuwagen Elektroautos, im Burgenland waren es 40 Prozent.
Wie die Statistik Austria am Freitag berichtet, hat die Inflation in Österreich noch einmal auf 3,6 Prozent angezogen, unter anderem verantwortlich dafür waren die Treibstoffpreise. Ohne Treibstoffe und Heizöl wäre die Teuerung nur bei 2,4 Prozent gelegen.
APA




