Engie blickt mit Zuversicht auf den Rest des Jahres

5. November 2026, Paris
Das dritte Quartal ist etwas besser verlaufen als erwartet
 - Paris, APA/AFP

Der französische Energieversorger Engie blickt mit mehr Zuversicht auf den Rest des Jahres. Dank der starken Ergebnisse in den ersten neun Monaten werde nun das obere Ende der jeweiligen Prognosespannen erwartet, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Für den Gewinn aus dem wiederkehrenden Geschäft liegt diese bei 4,9 bis 5,5 Mrd. Euro. Für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stehen 9,2 bis 10,2 Mrd. Euro im Plan, wobei die Franzosen hier ihr Atomgeschäft ausklammern.

In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz von Engie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 3 Prozent auf 54,3 Mrd. Euro. Vor Zinsen und Steuern blieben davon mit knapp 7 Mrd. Euro sogar rund 10 Prozent mehr übrig. Dabei half auch die im Frühjahr erfolgte Milliardenübernahme des britischen Netzbetreibers UK Power Networks, der seit Mai fast eine halbe Milliarde beisteuerte. Aus eigener Kraft hätte Engie das Ergebnis um 3,3 Prozent gesteigert.

„Das dritte Quartal ist etwas besser verlaufen als erwartet, und wir haben gute Klarheit für das vierte Quartal“, sagte Finanzchef Pierre-Francois Riolacci in einer Telefonkonferenz. Dies sei auf Kosteneinsparungen, eine Erholung der Strompreise und günstigere Bedingungen auf den Gasmärkten zurückzuführen, erklärte er. Der Iran-Krieg hat die Energiemärkte in diesem Jahr durcheinandergewirbelt, wodurch Unternehmen wie Engie – das im Gashandel tätig ist – von den Preisschwankungen profitieren konnten.

APA/dpa-AFX