
Die Ölpreise haben am Dienstag nachgegeben. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete zuletzt 105,03 US-Dollar. Das waren 1,51 Prozent weniger als am Vortag. In den drei vorangegangenen Handelstagen war der Preis für die Sorte Brent um mehr als sechs Prozent gestiegen. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um 1,71 Prozent auf 92,14 Dollar.
Eine Serie von Drohnen- und Raketenangriffen der vom Iran unterstützten Huthi auf den wichtigsten Flughafen Saudi-Arabiens erhöht unterdessen den Druck auf Washington, sich stärker in den Konflikt im Jemen einzuschalten. Zugleich erklärte US-Präsident Donald Trump, es habe Verstöße gegen die von ihm verkündete „Energiewaffenruhe“ zwischen der Ukraine und Russland gegeben.
„Es waren einige schwindelerregende Tage voller Schlagzeilen“, sagte der Energieexperte Scott Shelton vom Finanzdienstleister TP ICAP der Nachrichtenagentur Bloomberg. Er verwies unter anderem auf Trumps Äußerungen zu einer „Energiewaffenruhe“ zwischen der Ukraine und Russland sowie auf die Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien. „Wir haben einen chaotischen Start in die Woche.“
Die Ölpreise sind seit Jahresbeginn bereits um mehr als 70 Prozent gestiegen. Der Krieg der USA gegen den Iran hat die Energiemärkte erheblich durcheinandergebracht.
APA/dpa-AFX




