Verpackungsfabrikant Alpla eröffnet zwei Werke in der Türkei

17. September 2026, Hard
Alpla investierte rund 30 Millionen Euro in ?zmir und Adana
 - Hard, APA

Der Vorarlberger Verpackungshersteller Alpla mit Sitz in Hard hat zwei weitere Produktionsstätten in der Türkei in Betrieb genommen. In die beiden neuen Standorte in İzmir und Adana wurden insgesamt rund 30 Millionen Euro investiert. Sie sollen Lieferwege verkürzen und zusätzliche Kapazitäten in der Türkei schaffen, so das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung. Das Land ist einer der wichtigsten Märkte für Alpla in der Region Afrika, Mittlerer Osten und Türkei (AMET).

Sein erstes Werk in der Türkei eröffnete Alpla 1992, mit den neuen Standorten betreibt das Unternehmen dort nun fünf Werke – neben İzmir und Adana in Kocaeli, Ankara sowie Konya. Rund ein Drittel der Kapazitäten und Geschäftsaktivitäten Alplas in der AMET-Region sind in der Türkei angesiedelt. „Die Türkei nimmt eine Schlüsselrolle in unserer regionalen Strategie ein. Wir decken jetzt geografisch noch mehr Raum ab und festigen unsere Rolle als Systemanbieter. In den kommenden Jahren wollen wir unsere Aktivitäten schrittweise weiter ausbauen“, erklärte Javier Delgado, Regional Managing Director AMET bei Alpla. Die Türkei verbinde „industrielle Stärke, eine dynamische Konsumgüterindustrie und großes Zukunftspotenzial“, bekräftigte CEO Philipp Lehner.

Das Werk in İzmir mit 50.000 Quadratmetern produziert PET-Preforms, Verschlüsse sowie HDPE- und PET-Flaschen. Das Werk in Adana umfasst 20.000 Quadratmeter und stellt PET-Preforms sowie Verpackungslösungen aus HDPE und PP her. Die Verpackungen werden für Getränke, Lebens- und Putzmittel sowie Kosmetik verwendet. Die Werke seien mit modernen Produktionstechnologien, Photovoltaikanlagen und Systemen zur Regenwassernutzung auf einen ressourcenschonenden Betrieb ausgelegt, so Alpla.

Herstellung und Recycling

Alpla beschäftigt weltweit rund 25.500 MitarbeiterInnen an 206 Standorten in 45 Ländern. Neben der Herstellung von Verpackungen hat sich das Unternehmen auch auf deren Recycling spezialisiert und betreibt Recyclinganlagen für PET und HDPE in Österreich und zehn weiteren Staaten.

APA