
Der Energiekonzern Siemens Energy treibt offenbar die Vorbereitungen für einen möglichen Verkauf seines Dampfturbinengeschäfts voran. So beauftragte das Unternehmen die US-Bank Goldman Sachs zur Unterstützung, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtete.
Auf einer Sitzung am heutigen Dienstag will der Aufsichtsrat demzufolge über das weitere Vorgehen bei der Veräußerung eines Mehrheitsanteils des Geschäftsbereichs, der zur Sparte „Transformation of Industry“ gehört, entscheiden. Die Aktie legte am Dienstag im frühen Handel um gut ein Prozent zu.
Zahlreiche Private-Equity-Gesellschaften, darunter CVC Capital Partners, EQT und Bain Capital, prüfen mögliche Angebote für das Geschäft, das bei einem Anteilsverkauf mit mehr als 10 Mrd. Euro bewertet werden könnte, hieß es weiter. Auch Brookfield und KKR & Co. prüften Angebote. Die Beratungen dauern an, und es ist ungewiss, ob sich eines der Beteiligungsunternehmen tatsächlich zur Abgabe eines Angebots für eine Beteiligung an dem Geschäft entschließen wird, so die Personen. Vertreter von Bain, Brookfield, CVC, EQT, KKR und Goldman Sachs lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab, ebenso wie ein Sprecher von Siemens Energy.
APA/dpa-AFX



