Der Energieversorger bietet mit „Smart Charging“ neues Service an.
Wer sich Strompreise durch die PV-Spitzen um die Mittagszeit zunutze macht, kann sein Elektroauto deutlich günstiger laden. Damit Privatkunden von diesen günstigen Stunden mit einem dynamischen Energietarif profitieren, bietet die Kelag mit dem Wiener Start-up Podero das „Smart Charging“ an.
Seit Juni kann so der Ladevorgang automatisch auf die Epex-Spotpreise angepasst werden, ergänzt um die persönliche Abfahrtszeit und den gewünschten Ziel-Ladestand. Wer nachrüstet, braucht keine zusätzliche Hardware, sondern kann auf die neue Software im Hintergrund vertrauen. Um große Verbraucher flexibel zu steuern, registriert man sich über das Kundenportal des Kärntner Energieversorgers für eine App, die E-Autos und Wechselrichter erkennt und ansteuern kann.
Für Haushalte mit Photovoltaikanlage und Smart Meter steigt man so ins Haushaltsenergie-Management ein, was die monatliche Stromrechnung sinken lässt: Das E-Auto werde zudem bevorzugt mit eigenem PV-Überschuss geladen, bevor Strom aus dem Netz bezogen wird. Das Service ist im Tarif „Kelag Strom Pro“ ohne Aufpreis enthalten, war erst auf das Netzgebiet der Kärnten Netz begrenzt und wurde inzwischen auf ganz Österreich ausgeweitet.
Alexander Tengg
Kleine Zeitung



