Der Anteil erneuerbarer Energien wächst weiter, innerhalb von zehn Jahren wurden die CO₂-Emissionen deutlich reduziert.
Die Marktgemeinde bleibt ihrem Kurs in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit treu. Die Energiebilanz für das Jahr 2025 zeigt, dass die bereits gesetzten Maßnahmen Wirkung zeigen – auch wenn der Energieverbrauch aufgrund des kalten Winters etwas höher ausfiel als im Jahr davor.
Insgesamt verbrauchten die gemeindeeigenen Gebäude und Anlagen sowie der Fuhrpark im vergangenen Jahr rund 1,39 Millionen Kilowattstunden Energie. Das sind zwar 9,4 Prozent mehr als 2024, dieser Anstieg ist jedoch vor allem auf den deutlich höheren Heizbedarf während der kalten Witterung zurückzuführen. Berücksichtigt man diesen Witterungseinfluss, konnte der Wärmeverbrauch sogar leicht gesenkt werden.
Den größten Anteil am Energieverbrauch haben mit 82 Prozent die Gemeindegebäude. Auf die technischen Anlagen und den Fuhrpark entfallen jeweils neun Prozent.
Besonders erfreulich fällt die Klimabilanz aus: Seit 2015 hat die Gemeinde ihre CO₂-Emissionen um rund 70 Prozent reduziert. Erreicht wurde das durch zahlreiche Maßnahmen wie die Umstellung auf LED-Beleuchtung, den Ausbau der Photovoltaikanlagen, den Einsatz erneuerbarer Heizsysteme sowie die laufende Optimierung der Energieversorgung.
Ein wichtiger Baustein ist dabei die Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Die gemeindeeigenen Photovoltaikanlagen produzierten im Jahr 2025 rund 468.000 Kilowattstunden: Bisamberg kann rechnerisch den gesamten Strombedarf durch selbst erzeugten Strom decken. Im Strombereich liegt der Anteil erneuerbarer Energien bereits bei 100 Prozent, bei der Wärmeversorgung sind es 61 Prozent.
2026 sind unter anderem der weitere Ausbau der Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft, zusätzliche LED-Umrüstungen und die Optimierung bestehender Heizungsanlagen geplant.
Von Bernhard Preineder
NÖN Niederösterreichische Nachrichten





