Bosch investiert 52 Millionen Euro in den Standort Hallein

16. Juli 2026, Hallein
Im Werk werden Einspritzsysteme für alternative Kraftstoffe entwickelt
 - Gerlingen, APA/dpa

Die Robert Bosch AG hat am Mittwoch im Werk in Hallein die neue Methanol-Infrastruktur feierlich in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilte, werden damit Voraussetzungen geschaffen, Einspritzsysteme für alternative Kraftstoffe weiterzuentwickeln und zu testen. Insgesamt investiert Bosch 52 Millionen Euro am Standort. Das Werk mit 1.100 Beschäftigten gilt innerhalb der Bosch-Gruppe als das weltweite Kompetenzzentrum für Großmotoren-Einspritzsysteme.

Diese elektronisch gesteuerten Common-Rail-Systeme kommen etwa in der Schifffahrt, im Schienenverkehr oder in stationären Energieanlagen zum Einsatz. Verwendet werden sollen dabei nicht Diesel, sondern alternative Kraftstoffe wie Methanol, Wasserstoff oder Ammoniak. „Insbesondere dort, wo Elektrifizierung an ihre Grenzen stößt, werden CO2-neutrale Kraftstoffe künftig eine wichtige Rolle spielen“, teilte die Bosch AG mit.

„Die neue Methanol-Infrastruktur und die damit verbundenen Ausbauvorhaben sind ein klares Bekenntnis zum Standort Hallein. Sie stärken unsere technologische Kompetenz und schaffen langfristige Perspektiven für unsere Belegschaft“, betonte Amandeep Singh, der kaufmännische Leiter des Bosch-Werks Hallein.

APA