
Der deutsche Energiekonzern RWE stockt seine Beteiligung dortigen zweitgrößten Hochspannungsnetzbetreiber Amprion um 3,6 Milliarden Euro auf und übernimmt damit die Mehrheit. RWE hatte bisher indirekt 20 Prozent an dem Stromnetzbetreiber gehalten und übernimmt nun zusätzlich Anteile an M31, dem Mehrheitsgesellschafter des Netzbetreibers.
Für den Ausbau des 11.000 Kilometer langen Netzes von Amprion werde RWE in den nächsten Jahren bis 2031 rund 6,5 Milliarden Euro investieren, vier Milliarden mehr als bisher geplant. Finanziert werden soll der Einstieg über den Verkauf von 74,3 Millionen RWE-Aktien, die knapp zur Hälfte aus einer Kapitalerhöhung stammen und für rund vier Milliarden Euro bei institutionellen Investoren untergebracht werden sollen. Eine Milliarde Euro wollten allein der norwegische Staatsfonds und der Staatsfonds von Katar, QIA, investieren.
APA/Reuters




