Energiesystem. Warum Biomethan ins Netz gehört.
Die Energiewende wird mit dem Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und erneuerbarem Strom in Verbindung gebracht. Für ein stabiles, leistbares und krisenfestes Energiesystem benötigt Österreich jedoch zusätzlich erneuerbare Gase. Denn Energie muss nicht nur nachhaltig erzeugt, sondern auch effizient transportiert, gespeichert und jederzeit verfügbar gemacht werden können und genau das leisten „erneuerbare Gase“.
Regionale Lösung
Eine Schlüsselrolle soll dabei Biomethan übernehmen. Der erneuerbare Energieträger verbindet Klimaschutz mit Versorgungssicherheit. Ein weiterer großer Vorteil: Biomethan wird regional produziert und über das bereits vorhandene Gasnetz transportiert. Des Weiteren kann Biomethan über einen langen Zeitraum gespeichert werden. Hergestellt wird es aus biogenen Reststoffen wie landwirtschaftliche Nebenprodukte, Gülle, organischer Abfall oder Klärschlamm. Die entstehenden Gärreste sind ein hochwertiger Dünger. Das trägt wiederum maßgeblich zur Kreislaufwirtschaft bei.
Gasnetz als Sammelnetz
Das bestehende Gasnetz ermöglicht es, die regionalen Potenziale einzusammeln und österreichweit nutzbar zu machen – unsichtbar und ohne, dass neue Transportsysteme errichtet werden müssen. Das stärkt die heimische Wertschöpfung, reduziert Energieimporte und schafft wirtschaftliche Perspektiven für Landwirtschaft, Gemeinden und Betriebe. Durch die Verwendung der bestehenden Gasleitungen, Speicher und technischen Systeme werden Ressourcen geschont, was sich wiederum positiv auf die Kosten auswirkt. aggm.at/energiewende
Die Vorteile von Biomethan
• regionale erneuerbare Energie
• saisonal speicherbar
• Nutzung bestehender Infrastruktur
• Beitrag zur Versorgungssicherheit
• weniger Energieimporte
• hohe regionale Wertschöpfung
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