
Im ungarischen staatlichen Erdölkonzern MOL in Tiszaújváros im Osten des Landes ist es am Freitagvormittag zu einer schweren Explosion gekommen, berichtete das Onlineportal „Telex.hu“. Der Vorfall forderte bisher ein Todesopfer und zahlreiche Schwerverletzte. Laut der Aussendung von MOL ist es beim Neustart einer Anlage für ein chemisch-technisches Verfahren („Steamcracker“) zu der Explosion gekommen.
Der Brand konnte von den Feuerwehren inzwischen lokalisiert werden. Die Umstände des Unfalles werden durch Experten untersucht, hieß es in der Mitteilung.
Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar teilte in einem Facebook-Beitrag mit, dass sein Wirtschaftsminister István Kapitány und der Vorstandsvorsitzende von MOL, Zsolt Hernádi, auf dem Weg zum Werk seien. Magyar veröffentlichte zudem ein Foto, auf dem zu sehen war, wie dichter schwarzer Rauch aus dem Werk aufstieg.
APA



