Erdöl- und Gasförderung in Österreich 2025 weiter gesunken

12. Mai 2026, Wien
Produktion deckt rund sechs Prozent des heimischen Erdölverbrauchs
 - Wien, APA/THEMENBILD

Die Förderungen von Erdöl und Gas ist in Österreich 2025 erneut gesunken, international zeigt sich beim Öl weiterhin ein Aufwärtstrend. Im abgelaufenen Jahr lag die inländische Ölproduktion bei 464.830 Tonnen und damit um 2,4 Prozent unter 2024. Die Erdgasförderung nahm um 8,5 Prozent auf 491,1 Mio. Normalkubikmeter ab, zeigen Daten der Geosphere Austria. Die Produktionsmenge bei Öl entsprach rund sechs Prozent des heimischen Verbrauchs, bei Gas waren es rund acht Prozent.

International stieg die Erdölproduktion unterdessen laut den aktuellesten Daten aus 2024 um rund zwei Prozent auf 4,5 Milliarden Tonnen, die Erdgasproduktion entwickelte sich stabil und lag bei 4,1 Billionen Normalkubikmeter.

Heimische Erdöl- und Erdgasreserven sind begrenzt

Die nachgewiesenen Erdgasreserven liegen in Österreich bei rund 5,91 Mrd. Normalkubikmeter, bei konstanter Jahresproduktion würde das noch für 7,6 Jahre reichen. Beim Erdöl betragen die Reserven 3,75 Millionen Tonnen, womit man bei konstanter Produktion noch 12,7 Jahre auskäme. Die Geosphere Austria erhebt die Daten jährlich im Auftrag der Montanbehörde des Finanzministeriums.

Um die Erderhitzung zu bekämpfen, muss die Welt den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) und anderen Treibhausgasen, die die Wärme in der Atmosphäre binden, drastisch reduzieren. Große Mengen dieser Treibhausgase entstehen beim Verbrennen von fossilen Energieträgern. Um Emissionen zu vermeiden, plädieren Expertinnen und Experten daher für die Abkehr von fossilen hin zu erneuerbaren Energieträgern.

APA