Bei den Spritpreisen in Deutschland hat sich übers Wochenende die Trendwende nach einer längeren Talfahrt verfestigt, geht aus Daten des ADAC hervor. Demnach kostete ein Liter Super E10 am Sonntag im Tagesdurchschnitt 2,099 Euro. Das war der fünfte Tagesanstieg in Folge. Noch Mitte vergangener Woche kostete ein Liter 4 Cent weniger. Diesel verteuerte sich noch etwas stärker. Der Literpreis stieg binnen vier Tagen um 6,8 Cent und lag am Sonntag im Schnitt bei 2,195 Euro.
E10 ist damit 32 Cent teurer als vor Kriegsbeginn, Diesel um 45 Cent. Beide Preise sind aber ein gutes Stück niedriger als auf den Höhepunkten rund um Ostern. Eine Rolle beim derzeitigen Anstieg dürfte der Ölpreis spielen, der angesichts der Schiffsblockade an der Straße von Hormuz zuletzt wieder angezogen hat.
Zumindest für Diesel bedeutet der jüngste Anstieg, dass der Preis des Kraftstoffes mit dem ab 1. Mai geltenden Tankrabatt, bei dem der Staat pro Liter auf 16,7 Cent Steuern verzichtet, wohl nicht unter die Marke von 2 Euro fallen dürfte. Angesichts der starken Schwankungen kann sich das bis dann aber noch ändern.
APA/dpa-AFX



