Die Gemeinde treibt erneuerbare Energien voran, neue PV-Anlagen sind für den Sportplatz und die Mittelschule geplant.
Böheimkirchen hat seine Ziele im Bereich Energie und Klimaschutz bis 2029 festgelegt. Für 2026 und 2027 sind neue PV-Anlagen am Sportplatz und auf der Mittelschule sowie ein Batteriespeicher bei der Mittelschule geplant. Die Beleuchtung in der Volksschule soll auf LED umgestellt werden. Bis 2029 will die e5-Gemeinde weitere Speicher beim Altstoffsammelzentrum und beim Bauhof schaffen und den Fuhrpark schrittweise elektrifizieren.
Die Maßnahmen wurden in einem e5-Strategiegespräch mit der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich (eNu) festgelegt. Als e5-Partner setzt sich die Gemeinde laufend für eine nachhaltige Energiezukunft ein. „Böheimkirchen denkt Energie- und Klimaschutz langfristig und bereitet konkrete Projekte für den Ausbau erneuerbarer Energien und Speicherlösungen vor“, betont eNu-Gemeindebetreuer Gottfried Steinkogler. Gleichzeitig schaffe die Gemeinde die organisatorischen Voraussetzungen, um Klimaschutz dauerhaft in Verwaltung und Gemeindepolitik zu verankern.
Einsparpotenziale sollen sichtbar werden
Böheimkirchen setzt ebenso auf mehr Energieeffizienz. Die Straßenbeleuchtung wurde zu 100 Prozent auf LED umgestellt. Im nächsten Schritt soll die Innenbeleuchtung der Volksschule adaptiert werden. Geplant sind zudem weitere Energieausweise für Gemeindegebäude und eine nähere Prüfung des Energieverbrauchs von Hallen- und Freibad.
„Einsparpotenziale, die als Grundlage für zukünftige Sanierungsmaßnahmen dienen, sollen so sichtbar gemacht werden. Wir wollen Klimaschutz noch stärker in den Gemeindealltag integrieren“, so Bürgermeister Franz Haunold.
Michael Fusko
NÖN Niederösterreichische Nachrichten


