Brent-Ölpreis gibt auf 83,74 Dollar nach

28. Juli 2026, Wien
Die jüngste Pause der US-Angriffe nährt Hoffnung auf eine Deeskalation
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Die Ölpreise haben am Dienstag nach dem Ende der US-Angriffsserie am vergangenen Wochenende weiter nachgegeben. Ein Fass (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im September kostete am Vormittag 83,74 Dollar und damit 1,8 Prozent weniger als am Montagabend. Zum Wochenauftakt hatte sich Brent-Öl fast neun Prozent verbilligt. Der Preis für die US-Sorte WTI sank um 1,3 Prozent auf 80,80 US-Dollar.

Grund für den starken Preisrückgang war die Hoffnung, dass die USA und der Iran wieder Verhandlungen über eine Lösung des Nahost-Kriegs aufnehmen könnten. Bis zum Wochenende hatten die Vereinigten Staaten 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg deswegen kräftig und überschritt dabei auch wieder die Marke von 100 Dollar je Barrel.

Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte erneut Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gefallen. Wie das OPEC-Sekretariat am Dienstag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Montag 88,91 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Freitag hatte der Preis 97,21 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.

APA