
Die Spritpreise haben zuletzt wieder angezogen, am Donnerstag registrierte die E-Control für Diesel einen Durchschnittswert von 2,239 Euro, Benzin notierte bei 1,939 Euro je Liter. Ein Monatsvergleich der Österreichischen Energieagentur zeigt, dass sich Diesel von Juli auf August des heurigen Jahres um 9,6 Prozent und Benzin um 1,6 Prozent verteuert hat. Im Jahresvergleich August 2025 zu August 2026 lag der Zuwachs bei 32,6 Prozent (Diesel), bzw. 18,2 Prozent (Benzin).
Die von der Bundesregierung am Mittwoch angekündigte Spritpreisbremse von rund 12 Cent je Liter Treibstoff stößt währenddessen auf heftige Kritik von FPÖ-Parteichef Herbert Kickl. „Eiskalt hat diese Verlierer-Ampel weggeschaut, wie die Diesel- und Benzinpreise durch die Decke gegangen sind und jetzt feiert sie sich für ihre Ankündigung einer Zwölf-Cent-Mini-Preisbremse ab“, so der Parteiobmann am Freitag in einer Aussendung. Die Bevölkerung brauche dauerhaft leistbare Spritpreise.
Unzufrieden ist Kickl auch mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz im Bereich Verkehr: „Dieses Gesetz zeigt, wie aus politischen Klimaversprechen eine teure Rechnung an der Zapfsäule wird. Immer strengere Vorgaben für Kraftstoffanbieter verursachen zusätzliche Kosten, die am Ende bei Pendlern, Familien und Betrieben landen“, warnt er.
APA






