
Florian Wagner, Chef des Energie-Technologieunternehmen Emerald Horizon hat einen Teil seiner eigenen Aktien an dem Unternehmen verpfändet. Demnach wurde ein privater Lombardkredit mit 75.000 Aktien im Gesamtwert von rund 76 Mio. Euro besichert, geht aus einer Pflichtmitteilung hervor. Dies entspricht rund 7 Prozent der Emerald Horizon-Aktien.
Das Geld soll in die Zusammenarbeit des Unternehmens mit Technologiepartnern fließen. Das Ziel ist die Entwicklung und Produktion von thoriumbasierten Reaktoren sowie eine Kombination aus Batterie- und Wärmespeicher. Florian Wagner hält 500.000 Stück der insgesamt rund eine Million Aktien.
Der Lombardkredit des CEO gehört Emerald Horizon zufolge zu einem mehrstufigen Maßnahmenpaket, über das zu einem späteren Zeitpunkt berichtet werden soll. Derzeit dürfe er keine weiteren Details bekanntgeben, so Wagner gegenüber der APA.
Wagner will weiteres Kapital einbringen
Bereits im Juni gab es eine Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von rund 5 Mio. Euro, davon rund 3 Mio. Euro von Florian Wagner. Und Ende Juni kündigte Emerald Horizon an, dass Wagner bis zum dritten Quartal 2028 Im Rahmen einer Kapitalerhöhung in vier Tranchen je 5 Mio. Euro in die Gesellschaft einbringen wird. Wagner kann jedoch einen oder mehrere Investoren in diese Kapitalerhöhung einbinden. So soll der US-Investor und Unternehmer Carl Page, der auch im Beirat von Emerald Horizon sitzt, bei dem Unternehmen einsteigen.
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