Google-Rechenzentrum in Kronstorf ist laut E-Control fürs Stromnetz verkraftbar

20. Juli 2026, Kronstorf

Auch Voest hat bedarf

Die E-Control sieht beim geplanten Google-Rechenzentrum in Kronstorf auch im Endausbau auf 500 Megawatt (MW) Leistung kein Problem für die Stromversorgung. „Es gibt zwei Ausbaustufen für den Netzanschluss: 150 und 500 MW. Diese Netzanschluss-Möglichkeiten sind in Oberösterreich gegeben“, sagt E-Control-Vorstand Alfons Haber. Auch die Versorgung mit erneuerbarer Energie sei möglich, mit Blick auf die ohnehin bestehenden Ausbauziele für Ökostrom. Die Google-Serverfarm ist nicht der einzige künftige Großverbraucher. Ein Projekt in ähnlicher Dimension ist der neue Elektro-Hochofen der Voestalpine in Linz. Dieser hat laut Voest eine „Leistung von weit über 100 MW“ und verbraucht zusammen mit dem zweiten, etwas kleineren Elektrolichtbogenofen in Donawitz allein in der ersten Ausbaustufe eine Terawattstunde Strom pro Jahr. Beim Google-Rechenzentrum soll der Jahresstromverbrauch im Endausbau bei 1,5 bis 2 Terawattstunden liegen.

Kronen Zeitung