Mit der EnergieRegion St. Pölten setzt die Landeshauptstadt auf regionale Versorgung, erneuerbare Energie und gemeinschaftliche Nutzung – und stärkt so die Unabhängigkeit. Auch an der S 33 wurde eine große PV-Anlage errichtet
Steigende Energiepreise und internationale Krisen rückten das Thema Versorgungssicherheit zuletzt stark in den Fokus. In St. Pölten setzt man deshalb verstärkt auf regionale Lösungen: Mit der EnergieRegion St. Pölten entstand ein Modell, das auf erneuerbare Energie, regionale Versorgung und gemeinschaftliche Nutzung setzt. Haushalte und Betriebe mit Photovoltaikanlagen verbrauchen ihren Strom nicht nur selbst, sondern teilen Überschüsse innerhalb der Gemeinschaft. Aktuell umfasst die EnergieRegion bereits 1.882 Zählpunkte von 1.355 Mitgliedern.
Vier Erneuerbare Energiegemeinschaften bilden gemeinsam mit einer Bürgerenergiegenossenschaft das Fundament des Projekts. Ergänzt wird das System durch große Photovoltaikanlagen wie jene an der S 33, große Stromspeicher, zwei Windkraftanlagen und künftig auch ein Kleinwasserkraftwerk.
Gemeinsam mit dem St. Pöltner Startup Robin Powerhood können überschüssige Energiemengen außerdem direkt an sozial schwächere Haushalte gespendet werden. Zudem kooperiert die EnergieRegion mit Forschungseinrichtungen und Partnern.
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