
Der deutsche Energiekonzern RWE hat zum Jahresauftakt deutliche Gewinnzuwächse eingefahren. „Ein wesentlicher Grund waren die gegenüber dem Vorjahr verbesserten Windverhältnisse in Europa“, teilte der Konzern am Mittwoch mit, der erneuerbare Energien ausbaut und dabei auch auf Windkraft setzt. Unterstützt habe auch, dass RWE seit Ende März 2025 neue Windkraftanlagen, Solarparks und Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 2,3 Gigawatt in Betrieb genommen habe.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf 1,6 (Vorjahr: 1,3) Mrd. Euro, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Analysten hatten nach einer von RWE vorgelegten Umfrage im Mittel auch rund 1,6 Mrd. Euro erwartet. Allein im Bereich Offshore Wind legte der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) von 380 Mio. Euro vor Jahresfrist auf 570 Mio. Euro zu. Das bereinigte Nettoergebnis erreichte im Konzern rund 600 (Vorjahr: 500) Mio. Euro. „Nach einem guten Start ins Jahr bekräftigen wir unsere Ergebnisprognose“, sagte Finanzchef Michael Müller: „Unser Portfolioausbau macht große Fortschritte, allen voran unsere großen Offshore-Wind-Projekte.“
Für 2026 peilt RWE einen bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) zwischen 5,2 und 5,8 Mrd. Euro an. Das bereinigte Nettoergebnis soll zwischen 1,55 und 2,05 Mrd. Euro liegen. Der Konzern will unter anderem von der Inbetriebnahme neuer Wind- und Solarparks und Batteriespeicher profitieren.
APA/ag


