OMV: Neue Chefin bestellt und Notstandsreserve

22. April 2026, Wien

Die OMV hat sich 56.000 Tonnen Rohöl aus der staatlichen Pflichtnotstandsreserve gesichert, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag mit. Die Menge wurde demnach zu marktüblichen Preisen bereitgestellt, um zur Stabilisierung der Energiemärkte beizutragen. Experten erwarten dadurch aber keine preisdämpfende Wirkung. Bereits 2022 wurden wegen des Ukraine-Krieges 61.500 Tonnen Rohöl an die OMV verkauft. Insgesamt beträgt die Reserve Österreichs 2,47 Millionen Tonnen Rohöl, Benzin, Diesel und Kerosin. Zudem gab die OMV am Montag bekannt, dass der Aufsichtsrat die Irin Emma Delaney ab 1. September nun zur Vorstandsvorsitzenden bestellt hat. Sie bringt drei Jahrzehnte Erfahrung in der Energiebranche mit und folgt auf Alfred Stern.

Oberösterreichische Nachrichten