Die Energie Steiermark arbeitet weiter am Ausbau ihrer Erzeugung von erneuerbarem Strom: In die Errichtung der Photovoltaik-Anlage Bachsdorf im südsteirischen Lebring-St. Margarethen werden rund 12 Mio. Euro investiert. Das Besondere: die 20 PV-Module sind schwenkbar. Sie können manuell gesteuert werden oder richten sich selbst nach dem Sonnenstand aus. Der Spatenstich erfolgte am Mittwoch, fertig soll die Anlage im Sommer 2027 sein, teilte die Energie Steiermark mit.
Die Anlage in Bachsdorf entsteht auf einer Fläche von rund 20 Hektar und wird über eine installierte Leistung von rund 19 Megawatt (MW) verfügen. Künftig soll sie jährlich etwa 26 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugen und kann damit mehr als 7.400 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. „Der Ausbau der Photovoltaik ist ein wesentlicher Baustein unserer Energiewende-Strategie. Mit der Anlage in Bachsdorf schaffen wir zusätzliche regionale Erzeugungskapazitäten“, so die Vorstände Martin Graf und Werner Ressi. Es ist dies der erste steirische PV-Park der Energie Steiermark mit Trackersystem.
Für den PV-Park ist eine agrarische Doppelnutzung mit Ackerbau vorgesehen. Zum Einsatz kommen schwenkbare Photovoltaik-Module, die sich dem Sonnenstand entsprechend ausrichten („Nachführungssystem“, Anm.) oder manuell gesteuert werden. Dadurch kann die Fläche für die Stromerzeugung genutzt und gleichzeitig weiterhin landwirtschaftlich bewirtschaftet werden, indem die Module hochgeklappt werden können. Die Stromgewinnung liegt deutlich über herkömmlichen, starren Systemen.
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