„Österreich-Tarif“ steigt von 9,5 auf 10 Cent netto pro Kilowattstunde.
Der teilstaatliche Stromkonzern Verbund hat am Donnerstag die Strompreise für Neukunden angehoben. Der „Österreich-Tarif“ macht nun netto 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bzw. 12 Cent inklusive Umsatzsteuer aus statt zuvor 9,50 Cent und ist mit Vertragsbindung für ein Jahr garantiert. Ab dem zweiten Vertragsjahr kostet die Kilowattstunde dann 15 statt bisher 12,5 Cent netto. Damit reagiere man auf die „zunehmend herausfordernde Situation an den internationalen Energiemärkten“, insbesondere durch den Konflikt im Nahen Osten, teilte das Unternehmen mit. Für Bestandskunden bleiben die vereinbarten Konditionen unverändert bestehen.
Die Verbund AG hat den „Österreich-Tarif“ (V-Strom Österreich) im Februar – also noch vor der Eskalation im Persischen Golf – fixiert und mit 1. März mit einer Preisgarantie von einem Jahr eingeführt. Etliche Landesversorger folgten mit ähnlichen Tarifen. Zuvor hatte die Regierung Druck gemacht, nicht zuletzt um die Inflation zu dämpfen. Andere Energielieferanten wie die niederösterreichische EVN oder die Energie AG Oberösterreich planen vorerst keine Änderungen. Man beobachte die Märkte genau und sehe, dass die Beschaffungspreise nach oben gehen, heißt es aus Linz. Die Energie Steiermark hat erst im Juni den Strompreis gesenkt und für ein Jahr garantiert.
SN-mg, APA
Salzburger Nachrichten




