Die Ölpreise haben am Mittwochvormittag etwas zugelegt, nach dem starken Rückgang vom Vortag mit der Hoffnung auf eine Einigung im Iran-Krieg. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Oktober wurde bei 80,15 US-Dollar gehandelt und damit ein Prozent höher als am Vortag.
Im Frühhandel hatten die Rohölnotierungen noch weiter nachgegeben. Wie das US-Nachrichtenportal „Axios“ berichtet hatte, sollen die USA, der Iran und der Oman kurz vor einer vorübergehenden Vereinbarung zur Öffnung der Schifffahrtsroute durch die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormuz stehen. Die US-Regierung strebe eine entsprechende Ankündigung für den späteren Verlauf des Mittwochs an. Der Vorschlag soll demnach vorsehen, dass keine Maut oder Gebühren erhoben werden.
Bisher gibt es noch keine offizielle Bestätigung einer Vereinbarung. „Knackpunkte dürften die künftige Kontrolle über die Schifffahrtswege sein sowie die Ausgestaltung der Verhandlungen über ein neues Nuklearabkommen“, heißt es in einer Einschätzung von Experten der Dekabank. Zuletzt hatte sich US-Präsident Donald Trump optimistisch zu einem möglichen Abkommen gezeigt und vor Reportern erklärt, dass die Verhandlungen „sehr gut voran“ kämen. Demnach seien in Kürze weitere Informationen zu erwarten.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Mittwoch in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 80,42 US-Dollar je Barrel. Am Montag hatte der Preis 79,50 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
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