Die Förderung von Erdöl und Erdgas ist auch 2025 im Marchfeld sowie in den angrenzenden Regionen zurückgegangen.
Wie bereits in den vergangenen Jahren ist auch 2025 die Menge an gefördertem Erdöl und Erdgas im Marchfeld, im angrenzenden Weinviertel sowie im Wiener Becken südlich der Donau gesunken. Laut aktuellen Erhebungen der GeoSphere Austria verringerte sich im Vorjahr die Gesamtfördermenge an Erdöl und Natural Gas Liquids (NGL) in Österreich um 2,4 Prozent auf 464.830 Tonnen.
Zu den Natural Gas Liquids zählen Kondensat sowie die flüssigen Bestandteile, die bei der Erdgasproduktion anfallen. Den größten Anteil an der Förderung hatte dabei erneut die OMV mit 87,8 Prozent. Auf die RAG Austria AG, ein Tochterunternehmen des niederösterreichischen Landesenergieversorgers EVN, entfielen 9,2 Prozent, während der australische Energiekonzern ADX Energy 3,0 Prozent der Gesamtmenge förderte.
Noch stärker fiel der Rückgang bei der Erdgasförderung aus. Wie die GeoSphere Austria in ihrem Bericht festhält, sank die inländische Naturgasförderung inklusive der Erdölgasproduktion gegenüber 2024 um 8,5 Prozent. Die geförderte Menge lag damit „nur“ noch bei rund 491 Millionen Kubikmetern.
Auch hier dominierte die OMV die Förderung mit einem Anteil von 89,2 Prozent. Die RAG Austria AG kam auf 10,5 Prozent, während ADX Energy lediglich 0,3 Prozent der heimischen Erdgasförderung beisteuerte.
NÖN Niederösterreichische Nachrichten



