
Der Energiekonzern RWE erwägt einem Insider zufolge, seinen Anteil an dem Stromnetzbetreiber Amprion zu erhöhen. Dazu könnte er den Anteil der Ärztlichen Beteiligungsgesellschaft AEBG erwerben, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ über den möglichen Deal berichtet. Die Gruppe, hinter der fünf Pensionskassen der Ärzteschaft stehen, ist einer der größten Anteilseigner von Amprion.
Über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Finanzinvestor Apollo hält RWE bisher 25,1 Prozent an dem Unternehmen. Die restlichen 74,9 Prozent liegen bei dem Konsortium M31, in dem Versorger, Versicherer und auch die Ärzte-Gruppe vertreten sind. Mit dem Anteil AEBG würde sich dem Handelsblatt zufolge die RWE-Beteiligung auf mehr als 40 Prozent erhöhen. RWE erklärte, zu diversen Themen in regelmäßigem Austausch mit weiteren Aktionären von Amprion zu stehen, darunter auch einzelne Gesellschafter von M31. Zu den Inhalten dieser Gespräche wollte sich der Konzern nicht äußern.
APA/Reuters





