
Die EU-Kommission erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, Strafen für Methanemissionen während Energiekrisen auszusetzen. Damit reagiere die Brüsseler Behörde auf Druck der USA und der Öl- und Erdgasbranche, die Regeln für den Ausstoß des Treibhausgases abzuschwächen, schrieb die „Financial Times“ am Mittwoch. Die Kommission habe ursprünglich geplant, im kommenden Jahr neue Vorschriften zur Überwachung und Meldung von Methanlecks bei Importen fossiler Brennstoffe einzuführen.
Wegen der Iran-Krise seien jedoch Forderungen laut geworden, diese Maßnahmen auf Eis zu legen, hieß es in dem Bericht weiter. Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas und gehört zu den klimaschädlichsten Gasen.
APA/Reuters


