Vestas verdiente mehr – Orderbücher auf Rekordhoch

6. Mai 2026, Aarhus
Gute Auftargslage bei Vestas
 - Odense, APA/AFP

Der dänische Windanlagenbauer Vestas hat zum Jahresauftakt dank einer starken Nachfrage und operativer Verbesserungen den Gewinn kräftig gesteigert. Die operative Ergebnismarge (EBIT) vor Sondereffekten sprang auf 3,2 Prozent, nach 0,4 Prozent im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz legte um 14,4 Prozent auf rund vier Milliarden Euro zu.

„Wir haben ein solides erstes Quartal geliefert, das von einer verbesserten Umsetzung in unseren Onshore- und Offshore-Geschäften getragen wurde“, sagte Vorstandschef Henrik Andersen. „Die aktuelle geopolitische Unsicherheit und die Energiekrise unterstreichen die Notwendigkeit einer bezahlbaren, sicheren und nachhaltigen Energieversorgung.“

Das spiegelt sich beim Auftragseingang wider: Die Bestellungen für Windturbinen stiegen um 44 Prozent auf 4,5 Gigawatt. Der kombinierte Auftragsbestand aus Turbinen und Serviceverträgen erhöhte sich auf einen Rekordwert von 76,1 Milliarden Euro, ein Anstieg um 6,3 Milliarden gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr bestätigte Andersen seine Prognose. Demnach soll der Umsatz zwischen 20 und 22 Milliarden Euro liegen und die EBIT-Marge vor Sondereffekten sechs bis acht Prozent erreichen. Zudem kündigte er ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 100 Millionen Euro an.

APA/Reuters