
US-Präsident Donald Trump hat den Import von Windkraftanlagen und deren Bauteilen als Bedrohung für die nationale Sicherheit eingestuft. Er verzichtete am Donnerstag (Ortszeit) jedoch vorerst auf neue Handelsbeschränkungen wie Zölle. Stattdessen gab der die Anweisung, Verhandlungen mit den Partnerländern aufzunehmen und innerhalb von 180 Tagen Bericht zu erstatten. Weitere Maßnahmen könnten später folgen, teilte das Weiße Haus mit.
Einer Untersuchung des Handelsministeriums zufolge gefährden die Anlagen die Sicherheit durch Cyberrisiken bei ausländischen Geräten, Störungen von Radarsystemen und eine zunehmende Abhängigkeit vom Ausland.
Importe aus Mexiko, Indien und europäischen Ländern
Trump bekräftigte in dem Erlass seine langjährige Kritik, dass Windenergie unzuverlässig sei und das US-Stromnetz belaste. Der Schritt geht auf eine im vergangenen Jahr eingeleitete Untersuchung der US-Regierung zu den Auswirkungen von Importen auf die nationale Sicherheit zurück. Zu den wichtigsten Lieferanten von Windkraftanlagen und Komponenten für die USA gehören, Daten der Denkfabrik American Action Forum zufolge, neben Mexiko und Indien auch europäische Länder wie Deutschland, Dänemark und Frankreich.
APA/Reuters




