
Der Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im libyschen Sirte-Becken ein Ölfeld entdeckt und dieses für rentabel erklärt. Das förderbare Volumen wird auf insgesamt 45 Mio. Barrel Öl geschätzt, nach vollständiger Erschließung des Reservoirs sollen täglich bis zu 6.000 Barrel Öl gewonnen werden, teilte das teilstaatliche Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit. Aufgrund der Nähe zu bestehender Infrastruktur könne man rasch mit der Förderung beginnen.
Die OMV ist seit rund 50 Jahren in Libyen aktiv und zählt zu den langjährigen internationalen Energiepartnern des Landes. Ende des Jahres 2024 nahm das Unternehmen seine Explorationsaktivitäten in Libyen nach einer Unterbrechung von mehr als zehn Jahren wieder auf. Laut Mitteilung erfolgten die Bohrungen gemeinsam mit der libyschen National Oil Corporation (NOC).
OMV-Manager Berislav Gašo sprach von einem „bedeutenden Meilenstein“, der nicht nur das Potenzial Libyens, sondern auch den Wert langfristiger Partnerschaften untermauere. Das Becken gilt als eine der wichtigsten Ölregionen des Landes. Am entsprechenden Konzessionsgebiet hält der Konzern einen Anteil von 12 Prozent. Ein genauer Termin für den Förderstart wurde nicht genannt.
APA





