Energiekonzern E.ON bei Jahreszielen auf Kurs

12. August 2026, Essen
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Der Energiekonzern E.ON hat das Ergebnis im ersten Halbjahr gesteigert und seine Prognose bestätigt. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei im Halbjahr um ein Prozent auf 5,4 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Damit lag E.ON im Rahmen der Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 5,39 Mrd. Euro gerechnet hatten.

Für das Gesamtjahr peilt der Konzern weiter ein bereinigtes EBITDA von 9,4 bis 9,6 Mrd. Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,7 und 2,9 Mrd. Euro an. „Das erste Halbjahr bestätigt die Stärke und Robustheit unseres Geschäftsmodells“, sagte Finanzchefin Nadia Jakobi. Dank der operativen und finanziellen Leistung könne E.ON seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigen. Gleichzeitig setze der Konzern seine Investitionen konsequent fort und schaffe damit die Grundlage für weiteres Wachstum und eine zukunftsfähige europäische Infrastruktur.

E.ON investierte im ersten Halbjahr drei Mrd. Euro, wegen witterungsbedingter Verzögerungen etwas weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Schwerpunkt sei dabei auf der Energie-Infrastruktur gelegen. Der größte europäische Verteilnetzbetreiber plant für das Gesamtjahr Investitionen von 8,7 Mrd. Euro. E.ON hatte angekündigt, von 2026 bis 2030 insgesamt 48 Mrd. Euro zu investieren. Rund 40 Mrd. Euro davon sollen auf das Netzgeschäft entfallen. Der Fokus liege dabei auf dem Ausbau und der Modernisierung der Netze, um sie fit für die Einspeisung erneuerbarer Energien und den enormen Energiehunger neuer Rechenzentren zu machen.

APA/Reuters