
Hitze und fehlender Niederschlag haben den Gewässern in Europa im Juli zugesetzt und damit auch die Stromproduktion aus Wasser- und Atomkraft beeinträchtigt. Unterdessen verzeichnete die Windkraft die zweithöchste Erzeugung der vergangen 12 Jahre, geht aus einer Aussendung der IG Windkraft am Dienstag hervor. Möglich wurde das durch die steigende Zahl an Windkraftanlagen aber auch durch bessere Windverhältnisse.
Demnach sei im heurigen Juli in Europa um rund 18 Prozent mehr Strom aus Windkraft erzeugt worden als im Schnitt der letzten 12 Jahre. Auch die vergangenen sechs Monate seien die zweitbeste Erzeugungsperiode gewesen, nur 2024 sei im Vergleichszeitraum noch mehr Windstrom produziert worden, so die IG Windkraft unter Verweis auf Zahlen des Verbandes europäischer Übertragungsnetzbetreiber. Verantwortlich dafür war einerseits eine steigende installierte Leistung, also mehr und leistungsfähigere Windräder, andererseits aber auch ein um 10 Prozent höheres Windaufkommen als im Vergleichszeitraum üblich, erklärte die Interessensvertretung.
„Stromkrisen in Rumänien und Ungarn führen uns aktuell drastisch vor Augen, wie wichtig eine auf breiten Füßen aufgestellte, sichere und heimische Energieversorgung ist“, sagte IG Windkraft-Geschäftsführer Florian Maringer dazu laut Aussendung.
APA





