
Der italienische Energiekonzern Eni hat im ersten Halbjahr 2026 seinen bereinigten Nettogewinn deutlich gesteigert. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, legte dieser im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 43 Prozent auf 3,635 Milliarden Euro zu. Im zweiten Quartal verdoppelte sich der bereinigte Nettogewinn nahezu und stieg um 106 Prozent auf 2,333 Milliarden Euro.
Der ausgewiesene Nettogewinn erreichte im ersten Halbjahr 4,390 Milliarden Euro, ein Plus von 156 Prozent. Im zweiten Quartal belief sich der Nettogewinn auf 3,319 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 511 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Zudem kündigte Eni an, das laufende Aktienrückkaufprogramm um 600 Millionen Euro auf insgesamt 3,4 Milliarden Euro aufzustocken.
Eni erklärte, die „hervorragenden Fortschritte“ im zweiten Quartal stärkten den Ausblick für das Gesamtjahr. Vorstandschef Claudio Descalzi führte die Entwicklung auf die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie, das breit diversifizierte Geschäftsportfolio sowie eine effiziente industrielle und finanzielle Steuerung zurück. Die Ergebnisse seien deutlich stärker gewachsen als das zugrunde liegende Preisumfeld für die relevanten Rohstoffe.
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