Energiegenossenschaften knacken 14.000-er Marke

22. Juli 2026

Strommenge für 2.500 Haushalte aus der Region.

Klima. Erzeuger und Verbraucher von erneuerbarer Energie organisieren sich gemeinsam, der Strom wird in der Region produziert und gleich vor Ort verteilt. Das ist das Prinzip von Energiegenossenschaften. Mittlerweile sind mehr als 14.000 Zählpunkte an die Raiffeisen Energiegenossenschaften angeschlossen, und jede vierte burgenländische Gemeinde ist Teil des Netzwerks. Über die 14.000 Zählpunkte werden derzeit etwa zehn Millionen kWh gemeinsam erzeugter Strom untereinander geteilt – das entspricht der Strommenge für 2.500 Haushalte. Für Mitglieder, so versichert die Genossenschaft, bedeute das Ersparnisse von bis zu 35 Prozent gegenüber klassischen Energieversorgern.


200 Nachahmer


Gemeinden würden dank Genossenschaft ihr Budget bei der Energieversorgung öffentlicher Gebäude entlasten – vom Kindergarten bis zur Straßenbeleuchtung. „Unser Ziel ist leistbare, saubere Energie aus der Region für die Region, von der die Menschen vor Ort profitieren“, betont Eva Fugger, Vizegeneraldirektorin von Raiffeisen Burgenland.


Die Energiegenossenschaften wurden 2022 gegründet. Energie stammt vorwiegend aus Photovoltaikanlagen, ergänzt durch Wasser- und Windkraft. Nach dem burgenländischen Modell wurden mittlerweile österreichweit mehr als 200 Energiegenossenschaften mit mehr als 52.000 Teilnehmern gegründet. Infos auf rni-bgld.at