EVN meldet Fortschritte in Batteriespeicherstrategie

15. Juli 2026, Maria Enzersdorf
System in Nordmazedonien in Betrieb gegangen
 - Maria Enzersdorf, APA/THEMENBILD

Der niederösterreichische Energieversorger EVN meldet Fortschritte in seiner Batteriespeicherstrategie. Bis 2030 soll eine Kapazität von 300 MW aufgebaut werden. Auf dem Weg dorthin ist nun in Probishtip in Nordmazedonien das dort derzeit größte Batteriespeichersystem mit 10 MW Leistung und einer Speicherkapazität von 20 MWh in Betrieb gegangen. Die Großbatteriekapazität der EVN ist somit auf nunmehr insgesamt 22 MW gestiegen, hieß es in einer Aussendung am Dienstag.

In der Heimat werden an den bestehenden Kraftwerksstandorten Theiß und Dürnrohr Großbatteriespeicher mit einer Leistung von 70 MW bzw. 16 MW errichtet. Auch sogenannte Co-Location-Speicher werden an Standorten bestehender Photovoltaik- oder Windparks errichtet. Ein solcher Speicher ist bereits im Super-Hybrid-Park in Trumau in Betrieb und verfügt über eine Leistung von 3,4 MW. Durch die temporäre Speicherung von Stromüberschüssen kann die erzeugte Energie zeitlich optimiert vermarktet werden.

APA